Podcast "Inside Complex Pharma" | Ep. 6

Lieferengpässe müssen nicht zwangsläufig mit Versorgungsengpässen einhergehen müssen. Genau diese Differenzierung ist entscheidend, wenn wir über Arzneimittelsicherheit sprechen.

In der öffentlichen Debatte wird beides oft gleichgesetzt. Doch das greift zu kurz. Ein Lieferengpass bedeutet nicht automatisch, dass Patientinnen und Patienten nicht versorgt werden können. 

Die seit April 2025 geltende Vorratshaltung war ein wichtiger Schritt. Sie schafft kurzfristig mehr Stabilität und Planungssicherheit. Aber sie löst nicht die strukturellen Ursachen. Denn die eigentlichen Probleme liegen tiefer: zu viel Preisdruck, zu lange Lieferketten, zu viele Abhängigkeiten und zu wenig regionale Steuerbarkeit. 

Wer Versorgungssicherheit ernst meint, muss deshalb weiter denken. Nicht nur in Lagerbeständen, sondern in belastbaren Strukturen. Dazu zählen

  • eine stärkere europäische Koordination,
  • mehr regionale Produktionskapazitäten, 
  • eine robuste sekundäre Herstellung, 
  • das Zusammenbringen von Investitionen in Standorte, Qualität, Geschwindigkeit und Verlässlichkeit.

„Die Vorratshaltung ist ein wichtiger Baustein, aber nicht die endgültige Lösung“, sagt General Manager Christoph Reinwald. 

Genau darum investieren wir bei Complex Pharmaceuticals in moderne Produktionsanlagen in Österreich. Denn nachhaltige Versorgungssicherheit entsteht nicht durch kurzfristige Maßnahmen, sondern durch planbare Prozesse, kurze Wege und stabile Strukturen. 

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